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Sicher und diskriminierungssensibel mit KI arbeiten

21. Januar 2027 um 10:00 - 13:00
200€

KI-Systeme sind inzwischen oft Teil vieler Arbeitsabläufe. Diese Systeme sind jedoch nicht neutral: Sie werden mit Daten trainiert, die gesellschaftliche Ungleichheiten und Vorurteile widerspiegeln, und können diese in ihren Ergebnissen reproduzieren oder verstärken. Gleichzeitig wirft der Einsatz von KI wichtige Fragen des Datenschutzes und Datensicherheit auf.

Der Workshop richtet sich an alle, die KI-Tools im Arbeitsalltag nutzen oder deren Einsatz planen, und die einen sicheren, ethisch reflektierten und diskriminierungssensiblen Umgang mit diesen Technologien entwickeln möchten. 

Im Workshop lernen die Teilnehmenden, wie Vorurteile (Bias) in KI-Systemen entstehen und woran sie diese erkennen können. Sie setzen sich mit ethischen Fragen des KI-Einsatzes auseinander, erhalten einen Überblick über wichtige Datenschutzaspekte im Hinblick auf personenbezogene und sensible Daten und üben, wie sie KI durch bewusstes, diskriminierungsärmeres Prompting verantwortungsvoller nutzen können.

Der Workshop ist praxisnah und interaktiv gestaltet. Anhand konkreter Beispiele und eigener Fragestellungen entwickeln die Teilnehmenden Strategien für einen diskriminierungssensiblen und datenschutzbewussten Einsatz von KI im Arbeitsalltag. In praktischen Übungen, der gemeinsamen Analyse von Beispielen und Reflexionsphasen werden konkrete Herausforderungen im Umgang mit KI bearbeitet und Handlungsmöglichkeiten im Arbeitsalltag entwickelt.

Der Schwerpunkt dieser Veranstaltung liegt auf dem Umgang mit generativer KI. Fragen zu Compliance und eine detaillierte Anwendung der KI-Verordnung sind nicht Bestandteil dieses Workshops.

 

Die Trainingspersonen

Bartek Pytlas ist habilitierter Politikwissenschaftler und Projektleiter für Dokumentation und Digitalisierung im advd. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Digitalisierung, KI und (Anti-)Diskriminierung, digitale Transformationsprozesse sowie UX-Research und empirische Datenanalyse. Er ist Mitglied im zivilgesellschaftlichen Fachbeirat des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors (NaDiRa) des DeZIM-Instituts. 

Friederike von Freytag-Loringhoven ist Referentin für Digitalisierung im advd. In dieser Rolle beschäftigt sie sich unter anderem mit den Chancen und Herausforderungen von KI in der AD-Beratung. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf ethischen Fragen im Umgang mit generativen KI-Systemen, und der Frage, wie ein KI-Einsatz verantwortungsvoll und reflektiert gelingen kann, insbesondere im Kontext von Diskriminierung und Datenschutz.

Rahmenbedienungen

Termin: 21.01.2027

Zeit: 10–13 Uhr (inklusive 20 Minuten Pause)

Teilnehmendenzahl: Minimum 8 bis maximal 25 Personen

Zielgruppe: Besonders angesprochen sind Personen, die ein grundlegendes Verständnis für einen diskriminierungssensiblen, ethisch reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit KI entwickeln möchten.

Vorkenntnisse: Praktische Erfahrungen mit KI-Tools können hilfreich sein, sind aber keine Voraussetzung.

Material: Digitale Unterlagen zur Dokumentation werden im Anschluss zur Verfügung gestellt

Teilnahmebestätigung: Nach Abschluss des Workshops erhalten die Teilnehmenden eine Teilnahmebestätigung.

 

Details